Sinnstiftend und unvergesslich: Ein Urlaub in der Traumlandschaft des Valsertales

Erleben Sie Almen, Bergwiesen und Bergmähder hautnah in der Schule der Alm. Lassen Sie sich in die Welt der Bergbauern entführen und erlernen sie die wichtigsten Arbeiten auf Alm und Bergmahd.

 

Almen sind ein Sehnsuchtsziel. Sie sind ein Synonym für Freiheit, Natur, Ruhe und einem Leben mit den Tieren auf der Alm. Also genau das, was immer mehr moderne, in technische Abläufe eingezwängte Menschen vermissen. 

 

Viele Menschen legen all ihre Hoffnung auf Erholung, Entspannung, Ruhe und ein bißchen Glück in die Urlaubszeit. Der Urlaub soll das innere Gleichgewicht wieder herstellen. Wie aber soll das möglich sein an überfüllten Stränden, Städten oder gar Kreuzfahrtsschiffen? Die Schule der Alm bietet eine Alternative für all jene Menschen, denen Ruhe und Entspannung wieder etwas Wert ist. 

 

Das Valsertal - ein real existierendes Paradies

 

Man möchte es kaum für möglich halten: einige Kilometer entfernt von Europas meist befahrener Nord-Süd-Transitstrecke hat sich quasi im Verborgenen ein kleines Paradies erhalten: Das Valsertal. Vielleicht auch deshalb, weil große Teile dieses Tales seit mehr als 70 Jahren unter Naturschutz stehen. Und dennoch ist dieses kleine aber einzigartige Paradies bedroht.

Die industrielle Landwirtschaft bedroht unsere Almen und Bergwiesen

 

Die moderne, industrielle Landwirtschaft verlangt nach permanenten Kostensenkungen. Das bedeutet nicht nur den Einsatz von Maschinen und chemischen Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden. Auch die Tierhaltung wird quasi 'maschinell' organisiert und brutalisiert. Das Ergebnis: Weltmarktpreise, die von den großteils manuell arbeitenden Bergbauern nicht einmal im Traum erreicht werden können. Die logische Folge: Bauern sind nicht mehr in der Lage, die arbeitsintensiven Hochmähder und teilweise auch die Almen zu erhalten, die daraufhin zuwachsen und verwildern.

Intakte Bergmähder sind der beste Schutz gegen Naturgefahren

 

Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass ein funktionierendes ökologisches Gleichgewicht in den Alpentälern zum allergrößten Teil von intakten Bergmähdern und Almen abhängt. Die Forderung manch selbsternannter 'Naturschützer', diese Mähder und Almen einfach wieder 'verwildern' zu lassen zeugt leider von einer völligen Unkenntnis der Situation. Eine 'Verwilderung' würde nicht nur den Artenreichtum heimischer Bergmähder und Almen drastisch beschneiden. Mehr noch: eine Verbrachung erhöht die Gefahr von Muren- und Lawinenabgängen ganz erheblich. Kurz gesagt: Verwilderte Almen und Bergmähder fördern Naturkatastrophen. Ganz abgesehen davon dass damit auch ein Verlust von Schönheit einhergeht, wenn die blumenübersähten Bergwiesen nicht mehr existieren.

Es war der Mensch, der die blühenden Bergwiesen geschaffen hat

 

Die blühenden Bergwiesen sind erst durch den Eingriff des Menschen entstanden, als er vor etwa 500 Jahren begann, sie anzulegen, d.h. zu roden. Der Grund dafür war eine Bevölkerungszuahme, die dazu führte, dass in den Tallagen vermehrt Getreide angebaut worden war. Die Futterflächen für das Vieh mussten also neu gewonnen werden. Diese gerodeten Flächen wurden aber relativ rasch von Gewürzpflanzen besiedelt, die bis dahin quasi nur im Verborgenen geblüht hatten. Es entstand eine einzigartige Flora und Fauna, die im Valsertal noch vorhanden ist. Noch. 

Wir wollen das Kulturerbe Alm und Bergmahd erhalten

 

Um genau dieses Faktum geht es uns von der Schule der Alm. Wir wollen eines dieser letzten kleinen Paradiese in den Alpen erhalten. Und rechnen damit, dass wir damit nicht allein bleiben. Unser Ziel ist es, Freiwillige Helfer_innen zu finden, die bereit sind, in den kommenden Jahren einen Teil ihres Urlaubs oder ihrer Freizeit für die Pflege und Erhaltung dieser kleinen Paradiese zu opfern. Und dafür mit einer Landschaft belohnt werden, die einzigartig ist. Arbeiten im Paradies, etwas für das Gemeinwohl tun. Aktiv mithelfen an der Erhaltung unseres uralten Kulturerbes Alm und Bergmahd.

Wie finanziert sich die Schule der Alm?

Wir finanzieren uns ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden von Förderern, Sponsoren und Gönnern.

 

Schon mit 20 Euro können Sie einen Beitrag zur Erhaltung unseres kulturellen Erbes leisten. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit als Förderer (100 €), Sponsor (200 €) und Gönner (500 €) in Erscheinung zu treten. 

 

Wer uns beim Bemühen, das kulturelle Erbe Bergmahd und Alm zu erhalten unterstützen will, kann das mit einer Überweisung auf unser Vereinskonto tun:

 

Schule der Alm, Verein zur Erhaltung von Almen und Bergmähdern, Kto. bei der Tiroler Sparkasse IBAN: AT85 2050 3033 0180 6737, BIC SPIHAT22XXX. 

 

Ein Faktum sollte uns immer bewusst sein: wenn wir jetzt nichts tun, dann müssen wir gar nichts mehr tun. Denn dann ist es zu spät.

HIER GEHT'S ZU IHREM AKTIVEN BEITRAG ZUR ERHALTUNG DES KULTURELLEN ERBES

Schule der Alm                                                               schulederalm@gmail.com                                                  +43 (0)664 184 75 52
Heuziehen im Valsertal