• Werner Kräutler

Freiwilligeneinsatz im Gschnitztal: Schwenden und Raumen


Bei unserem ersten großen Freiwilligenprojekt 'Lawinenräumen' hatten viele Interessierte keine Zeit. Vielleicht interessiert all jene, die im Mai keine Gelegenheit zur Mithilfe hatten ein neues Projekt, das unser Almlehrer und Naturschutzbeauftragter Mag. Klaus Auffinger im Gschnitztal durchführt: "Traditionelle Kulturlandschaft erhalten".

Klaus bietet den Teilnehmer_innen die Möglichkeit, eine wunderschöne Kulturlandschaft quasi 'von innen' zu erleben. Blumenwiesen, lichte Lärchenwälder, hohe Berge. Und so 'nebenbei' helfen Sie den Bauern und Bäuerinnen, ihre wertvolle Kulturlandschaft mit ihrer Pflanzenvielfalt zu erhalten. Erst kürzlich wurden die Gemeinden Gschnitz und Trins übrigens zu Bergsteigerdörfern gekürt.

Blick von St. Magdalena auf das Gschnitztal

2 Tage in schönster Natur

Der Freiwilligeneinsatz umfasst zwei Tage. Es geht darum, zu "schwenden". So nennt man nicht nur im Wipptal jene Arbeit, bei der kleine Fichten und Sträucher von Bergmähdern und -Wiesen entfernt werden. Die Freiwilligen helfen also mit, diese teils uralten Kulturflächen weiterhin für die Landwirtschaft zu erhalten. Und nicht zuletzt für jene Erholungssuchenden, die unsere Blumenwiesen und Almen schätzen.

'Schwenden' heißt gegen eine Verwaldung von Almen und Bergmähdern vorzugehen.

Nach dem Schwenden gehts ans 'Raumen'. Denn die am Boden liegenden Äste werden zu Haufen zusammengetragen, die Wiesenfläche wird "geräumt".

Termine 2019

Termin 1: Donnerstag, 18. Juli - Freitag, 19. Juli 2019 Termin 2: Donnerstag, 19. September - Freitag, 20. September 2019

Detaillierte Informationen zu den Freiwilligeneinsätzen und das Anmeldungsformular dazu finden Sie HIER.

#Bergsteigerdorf #Gschnitz #Trins #Räumen #Bergmahd

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